Häufige Fragen

Häufige Fragen

Sprachtherapie/ Logopädie

 

Ist Sprachtherapie das gleiche wie Logopädie?

Ja, diese Begriffe können miteinander gleichgesetzt werden. Gegebenenfalls ist der Ausbildungsweg der Therapeutin ein anderer. Man kann in Deutschland Logopädie im Rahmen einer Ausbildung oder Fachhochschulstudium erlernen oder den Weg über ein Studium (an jeder Universität heißt der Studiengang anders) gehen.

 

 

Wie bekomme ich eine Heilmittelverordnung (Rezept) für Sprachtherapie?

Ihr Arzt oder der Arzt Ihres Kindes stellt Ihnen bei Bedarf eine Verordnung aus. Hierfür muss eine Sprach-, Sprech-, Stimm-, Hör- und/oder Schluckstörung vorliegen.

Verschreiben können:

  • Kinderärzt/innen
  • HNO-Ärzt/innen
  • Phoniater/innen und Pädaudiolog/innen
  • Kieferorthopäd/innen
  • Neurolog/innen
  • Hausärzt/innen

 

 

Wird die Sprachtherapie von der Krankenkasse übernommen?

Die logopädische Behandlung von Sprach-, Sprech-, Schluck-, Stimm-, und Hörstörungen ist als Heilmittel Bestandteil der medizinischen Grundversorgung. Hierfür wird eine ärztliche Verordnung benötigt. Die Kostenübernahme erfolgt durch die Krankenkassen. Patient/innen ab 18 Jahre müssen einen Eigenanteil von 10 % plus einer Verordnungsgebühr von 10 € selbst übernehmen. Kinder sind von der Zuzahlung befreit.

Privatpatienten müssen in ihren jeweiligen Verträgen mit der Versicherung schauen, ob und in welcher Höhe diese die Kosten für die Therapie übernimmt.

 

Sollten Sie keine Verordnung bekommen, ist es auch möglich, als Selbstzahler logopädische Stunden zu nehmen. Bitte sprechen Sie uns einfach an!

 

 

Wie lange dauert die Behandlung?

Die Dauer einer Therapiesitzung beträgt in der Regel 45 Minuten, in manchen Fällen auch 30 oder 60 Minuten. Sie findet je nach Art und Ausmaß der Störung ein- bis mehrmals wöchentlich statt. Die Therapie kann nach wenigen Sitzungen abgeschlossen sein, aber sich auch über einen längeren Zeitraum erstrecken. Die Therapie wird als Einzel- oder Gruppentherapie durchgeführt.

 

 

Sind Hausbesuche möglich?

In den meisten Fällen findet die Therapie in der Praxis selbst statt, kann aber bei Bedarf und entsprechender medizinischer Indikation auch als Hausbesuch durchgeführt werden (z.B. im häuslichen Umfeld, im Alters- und Pflegeheim, im Kindergarten etc.).

Der Arzt muss das entsprechend auf der Verordnung vermerken.

 

 

Wie sieht es mit Parkplätzen aus?

Vor dem Haus stehen Ihnen kostenpflichtige Parkplätze zur Verfügung. An der Ecke Schulstraße/ Montessoristraße können Sie mit Parkscheibe eine Stunde kostenlos parken. Beim Aldi gegenüber (aber nur auf der rechten Seite des Gebäudes) gilt das gleiche.

 

 

Wie läuft das Erstgespräch ab?

Im Erstgespräch geht es uns darum, Sie oder Ihr Kind kennenzulernen. Hierfür findet ein ausführliches Anamnesegespräch statt, um zu erfahren, weshalb Sie oder Ihr Kind bei uns vorstellig werden. Mit passendem Diagnostikmaterial werden die sprachlichen Fähigkeiten (Aussprache, Grammatik, Redefluss, Schlucken etc.) dann spezifisch von uns überprüft , um anschließend eine spezifische und patientenorientierte Therapie zu planen und durchzuführen. Die logopädische/sprachtherapeutische Behandlung wird selbstverständlich mit Ihnen besprochen.

 

 

 

Sonstige Angebote

 

 

Wird die Therapie der Lese-Rechtschreibschwäche (LRS) von den Krankenkassen übernommen?

Nein! In Deutschland gehört die Lese-Rechtschreibschwäche nicht in die Leistungen gemäß der Heilmittelrichtlinie.

In manchen Fällen ist es auch möglich, bei einer diagnostizierten umschriebenen LRS eine Kostenübernahme durch das Jugendamt zu beantragen, die in Einzelfallentscheidungen gewährt wird.

 

Die Kosten stellen wir Ihnen als Selbstzahler so in Rechnung, dass Sie keinen monatlichen Pauschalbeitrag, sondern nur die geleisteten Einzelstunden bezahlen müssen. Sprechen Sie uns gerne an!

 

 

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